Digitale Transformation

Die Industrie und mir ihr unser Leben befindet sich in einem stetigen Wandel. Bislang gab es drei Phasen der industriellen Revolution – aktuell befinden wir uns in der vierten Phase. Hier ein Überblick über die Bedeutung der Industrie 1.0 bis 4.0:

Beginn der Fabrikindustrie durch die Dampfmaschine

Die Industrie 1.0 läutete um 1800 den Beginn des Industriezeitalters ein. Die Entwicklung der Dampfmaschine veränderte die Arbeits- und Lebenswelt von nun an grundsätzlich:

Durch die Dampfmaschine stieg die wirtschaftliche Produktion sprunghaft an. Viele neue Produktions- und Fertigungstechniken entstanden. Die industrielle Fertigung von Gütern verdrängte die herkömmlichen Arbeitsweisen. Was bislang von Mensch und Tier mit der eigenen Kraft gestemmt wurde, übernahmen nun neuartige Kraft-, Antriebs- und Produktionsmaschinen. Mit der industriellen Fertigung von Gütern entstanden Großstädte und Industriereviere. Dampfschiffe und die Eisenbahn revolutionierten Transport und Verkehr. Die industrielle Revolution verursachte daher einen tief greifenden Wandel des gesamten Wirtschaftssystems.

Einführung von Akkord & Fließband

Die Industrie 2.0 startete Ende des 19. Jahrhunderts mit Beginn der Elektrizität. Die Einführung des Fließbandes war ein Meilenstein der Industrie 2.0 und prägte die Wirtschaft und Gesellschaft über Jahrzehnte. Eng verbunden mit dessen Durchbruch ist der Name Ford.

Henry Ford reduzierte mit der Einführung der Fließbandproduktion im Jahr 1914 die Herstellungszeit für ein Auto von zwölf Stunden auf 93 Minuten. Die Fließbandherstellung führte zu enormen Kosteneinsparungen, womit die Verkaufspreise drastisch sanken: 1911 kostete das Model T noch 780 US-Dollar, 1914 nur noch 490 Dollar. Das Auto war nun auch für Arbeiter erschwinglich. Fords Fertigungsrevolution führte zu einem Autoboom. Als das Fließband anlief, betrug der gesamte Fahrzeugbestand in den USA 900.000 Einheiten, 1927 rollten dagegen 20 Millionen Autos über Amerikas Straßen.

Automatisierung

Die Industrie 3.0 begann in den 1970er Jahren durch den Einsatz von IT (Informationstechnologien) und Elektronik. EDV-gesteuerte bzw. -programmierte Maschinen und Roboter übernahmen in den Werkshallen die bislang von Menschen in Handarbeit durchgeführten Arbeitsschritte. Diese (Teil-)Automatisierung von Arbeitsschritten ist das wesentliche Merkmal der 3. Industriellen Revolution.

Die ersten Computer wurden bereits in den 1940er Jahren in Großfirmen eingesetzt und ermöglichten damit programmierbare Steuerungen. In Büros und im privaten Bereich erhielt der Personal-Computer ca. 30 Jahre später Einzug und begründete damit einen neuen Industriezweig.

Digitalisierung und Industrie 4.0

Die Industrie 4.0 hat Ende des 20. Jahrhunderts begonnen und dauert bis heute an. Prägend für die vierte industrielle Revolution ist die zunehmende Digitalisierung analoger Techniken, weshalb häufig auch von der digitalen Revolution und der Digitalen Transformation die Rede ist. Die Auswirkung der Digitalisierung auf die Produktions- und Arbeitswelt im globalen Zeitalter sind enorm.

Fertigungstechnik und IT verschmelzen. Maschinen werden digital vernetzt und sind damit optimal aufeinander abgestimmt. Eine dezentrale, dynamische Steuerung der Fertigung über Internet, mobile Computer und Cloud Computing ermöglicht eine noch schneller und präziser Produktion, was sich zeit- und ressourcenschonend auswirkt. Individuelle Produkte sind auch in geringen Stückzahlen wirtschaftlich.

 

„Langfristig und auf mittlere Sicht ist die digitale Transformation zentraler Treiber für nachhaltiges Wachstum und für unseren Wohlstand.“

Monitoring Report, Wirtschaft Digital 2017, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

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