Einführung von AnaCredit bei zwei Banken in Stuttgart und München

Verwendete Technologien

  • Sehr große Zahl zu berücksichtigender Vorsysteme
  • Finalisierung der gesetzlichen Verordnung und Auslegung der Bundesbank parallel zur Umsetzung

Die statistische Meldewesen-Verordnung „AnaCredit“ (Analytical Credit Dataset) erfordert im Gegensatz zu den bereits implementierten Meldungen aggregierter Daten die Meldung granularer Kreditdaten auf Einzelgeschäftsebene an die Europäische Zentralbank (EZB). Die Daten sollen die Grundlage für statistische Auswertungen bilden, die die EZB zur Erfüllung ihrer diversen Aufgaben als Europäische Notenbank benötigt.

Im Rahmen der bei beiden Banken durchgeführten AnaCredit Projekte ermöglicht nun die Arbeit der Tricept-Mitarbeiter, dass die verschiedenen Liefersysteme alle Daten in der korrekten Form an die Meldewesen-Systeme anliefern, die dort für die Ableitung der zu meldenden Attribute benötigt werden.

Neben Projektleitungsaufgaben haben die Tricept-Mitarbeiter Fachkonzepte, Testkonzepte sowie entsprechende Rahmendokumente für unsere Kunden erarbeitet.

Herausforderungen:

  • Die zu meldenden Informationen waren teilweise noch nicht in den Vorsystemen vorhanden. Daher mussten auch Altsysteme erweitert, die Bestandsdaten vervollständigt und die neu angelieferten Daten integriert werden.
  • Die gesetzlichen Vorgaben wurden noch während der bereits laufenden Umsetzung durch die Bundesbank konkretisiert und teilweise verändert. In den Projekten wurde daher eine iterative, flexible und pragmatische Vorgehensweise gewählt. Dabei wurden zu Beginn verstärkt Prämissen definiert, die mit fortschreitender Konkretisierung der Vorgaben nach und nach verfeinert wurden. 

Kontakt

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Marc Hagener
Marc Hagener
Vorstand